Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 22. Juli 2026§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen
Tim Bolender, Athletiktrainer für den Nachwuchsleistungssport, Südstraße 59, 46562 Voerde (nachfolgend „Anbieter")
und seinen Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde") über
a) Trainingsleistungen (Athletiktraining, Personal Training),
b) individuelle Screenings und Bewegungsanalysen,
c) Fortbildungen, Workshops und Vorträge für Vereine, Schulen und Institutionen,
d) digitale Produkte (z. B. Online-Kurse, Trainingsprogramme, E-Books), soweit diese direkt vom Anbieter verkauft werden.
(2) Hinweis zum Verkauf über Digistore24: Soweit digitale Produkte über die Plattform Digistore24 angeboten werden, kommt der Kaufvertrag ausschließlich zwischen dem Kunden und der Digistore24 GmbH, St.-Godehard-Straße 32, 31139 Hildesheim, als Wiederverkäuferin zustande. Für diese Käufe gelten die im Bestellprozess angezeigten AGB und die Widerrufsbelehrung der Digistore24 GmbH. Die vorliegenden AGB gelten in diesem Fall nur ergänzend für die Nutzung der Inhalte (insbesondere § 8 und § 9).
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Buchung bzw. Bestellung dar.
(2) Bei Buchungen über das Online-Buchungssystem gibt der Kunde durch Abschluss des Buchungsvorgangs ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Buchungsbestätigung des Anbieters (per E-Mail) zustande.
(3) Bei individuellen Anfragen (z. B. Fortbildungen für Vereine und Schulen) kommt der Vertrag durch ein individuelles Angebot des Anbieters und dessen Annahme durch den Kunden zustande.
(4) Vertragssprache ist Deutsch.
§ 3 Leistungen
(1) Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website, der Buchungsbestätigung bzw. dem individuellen Angebot.
(2) Die Leistungen des Anbieters sind Dienstleistungen im Bereich Training, Prävention und sportlicher Leistungsentwicklung. Der Anbieter schuldet eine fachgerechte Durchführung nach anerkannten trainingswissenschaftlichen Grundsätzen, jedoch keinen bestimmten Trainings- oder Gesundheitserfolg.
(3) Kein Ersatz für ärztliche Behandlung: Die Leistungen des Anbieters, einschließlich Screenings und sporttherapeutischer Maßnahmen, stellen keine Heilbehandlung dar und ersetzen keine ärztliche Diagnose, Behandlung oder Physiotherapie. Bei bestehenden Erkrankungen, Verletzungen oder Beschwerden ist vor Trainingsbeginn ärztlicher Rat einzuholen.
§ 4 Teilnahmevoraussetzungen, Minderjährige, Mitwirkungspflichten
(1) Verträge über die Teilnahme Minderjähriger werden ausschließlich mit deren gesetzlichen Vertretern (Erziehungsberechtigten) geschlossen. Die Erziehungsberechtigten versichern mit der Buchung, zur Vertretung berechtigt zu sein.
(2) Der Kunde bzw. die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, den Anbieter vor Trainingsbeginn wahrheitsgemäß über gesundheitliche Einschränkungen, Vorerkrankungen, Verletzungen und ärztliche Auflagen der teilnehmenden Person zu informieren und relevante Änderungen unverzüglich mitzuteilen.
(3) Die Teilnahme am Training setzt einen für die jeweilige Belastung ausreichenden Gesundheitszustand voraus. Im Zweifel ist eine sportärztliche Untersuchung durchzuführen.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, Personen vom Training auszuschließen, wenn deren Teilnahme aus gesundheitlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen nicht vertretbar erscheint. Bereits gezahlte Entgelte für nicht erbrachte Leistungen werden in diesem Fall anteilig erstattet.
§ 5 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen Preise. Alle Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer erhoben und ausgewiesen.
(2) Die Zahlung erfolgt je nach Angebot per Vorkasse über das Buchungssystem, per Überweisung nach Rechnungsstellung oder über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten.
(3) Bei Fortbildungen für Vereine, Schulen und Institutionen ist das Honorar, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.
§ 6 Terminverschiebung, Absage, Nichterscheinen
(1) Gebuchte Einzeltermine (Training, Screening) können bis 24 Stunden vor Terminbeginn kostenfrei verschoben oder abgesagt werden.
(2) Bei späterer Absage oder Nichterscheinen ohne Absage kann der Anbieter das vereinbarte Honorar in voller Höhe berechnen, es sei denn, der Kunde weist nach, dass kein oder ein wesentlich geringerer Ausfall entstanden ist. Ersparte Aufwendungen und anderweitige Terminvergabe werden angerechnet.
(3) Muss der Anbieter einen Termin aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit) absagen, wird ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche des Kunden bestehen in diesem Fall nicht, soweit den Anbieter kein Verschulden trifft. Bereits gezahlte Entgelte für ausgefallene und nicht nachgeholte Termine werden erstattet.
(4) Für Fortbildungen und Workshops gelten die im individuellen Angebot vereinbarten Stornierungsbedingungen.
§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die als eigenes Dokument bereitgestellt wird und Bestandteil dieser AGB ist. Beim Kauf digitaler Produkte über Digistore24 gilt die im dortigen Bestellprozess bereitgestellte Widerrufsbelehrung der Digistore24 GmbH.
§ 8 Digitale Produkte: Bereitstellung und Nutzungsrechte
(1) Digitale Inhalte werden dem Kunden nach vollständiger Zahlung per Download-Link, Zugangsdaten oder Freischaltung in einem Mitgliederbereich bereitgestellt.
(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erworbenen Inhalten zum persönlichen Gebrauch bzw. – bei Vereins- und Schulprogrammen – zum vereinbarten institutionellen Gebrauch.
(3) Nicht gestattet sind insbesondere die Weitergabe von Zugangsdaten, die Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weiterverbreitung oder kommerzielle Nutzung der Inhalte über den vereinbarten Zweck hinaus.
(4) Bei Verträgen über die dauerhafte Bereitstellung digitaler Produkte (z. B. Mitgliederbereiche) gelten die vereinbarten Laufzeiten und Kündigungsfristen; diese werden im Bestellprozess ausgewiesen.
§ 9 Gesundheitshinweis für digitale Trainingsprogramme
Digitale Trainingsprogramme werden ohne persönliche Betreuung vor Ort durchgeführt. Der Kunde bzw. die Erziehungsberechtigten sind selbst dafür verantwortlich, die gesundheitliche Eignung der trainierenden Person sicherzustellen und die Übungen entsprechend den Anleitungen sowie dem individuellen Leistungsstand auszuführen. Bei Schmerzen, Beschwerden oder Unsicherheiten ist das Training abzubrechen und ärztlicher Rat einzuholen.
§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Für Schäden aus einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(4) Für mitgebrachte Wertgegenstände und Kleidung wird keine Haftung übernommen, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
§ 11 Foto- und Videoaufnahmen
Foto- und Videoaufnahmen der Teilnehmenden zu Dokumentations- oder Marketingzwecken erfolgen nur mit gesonderter, freiwilliger Einwilligung – bei Minderjährigen mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch keine zwingenden verbraucherschützenden Vorschriften des Staates entzogen werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.